BÖBLINGEN, Deutschland, 18. August 2026 /PRNewswire/ -- Acht von zehn Unternehmen in der DACH-Region bestehen darauf, dass bei neuen KI-Prozessen am Ende immer der Mensch entscheidet. Gleichzeitig hält mehr als die Hälfte es für wahrscheinlich, dass KI-Systeme künftig wichtige Geschäftsentscheidungen selbstständig treffen – 19 Prozent sogar für sehr wahrscheinlich. Diesen Widerspruch zeigt der DXC Digital Future Monitor 2026, für den DXC Technology 300 Fach- und Führungskräfte in Deutschland, Österreich und der Schweiz befragt hat.
Der Wandel ist aus Sicht der Unternehmen bereits im Gange: 71 Prozent erwarten, dass die Zahl virtueller KI-Agenten am Arbeitsplatz in den kommenden drei Jahren sprunghaft steigt. 74 Prozent gehen davon aus, dass künftiger Geschäftserfolg Teams aus Mensch und KI-Agenten voraussetzt. Und 75 Prozent rechnen damit, dass Systeme bei wichtigen Entscheidungen zumindest konsultiert werden, auch wenn der Mensch formal entscheidet. Damit wächst der Druck, Zuständigkeiten, Kontrolle und Governance klar zu regeln.
„Die gefährlichste Annahme ist zu glauben, man habe es unter Kontrolle", sagt Ramses Gallego, Ramsés Gallego, Chief Technologist Cybersecurity bei DXC Technology. „Sobald ein System eigenständig handelt, entstehen Verantwortungsfragen, die vorher niemand gestellt hat. Governance muss vor dem ersten autonomen Schritt stehen – nicht danach, wenn Compliance-Probleme bereits da sind."
Governance hinkt hinterher
66 Prozent der Unternehmen berichten, durch intransparente KI-Entscheidungen bereits neue Compliance-Aufgaben zu haben. Für DXC ist das ein Beleg dafür, dass Autonomie ohne Regeln zunächst Risiken schafft, bevor sie Vorteile bringt. DXC empfiehlt Unternehmen deshalb, Governance-Strukturen aus Policy-Vorgaben, technischen Schutzmechanismen und menschlicher Aufsicht zu etablieren, bevor KI-Systemen mehr Entscheidungsspielraum gegeben wird.
„Autonomie ohne Aufsicht ist kein Fortschritt, sondern ein Risiko", sagt Gallego. „Vertrauen ist wichtig, Kontrolle aber unverzichtbar. Genau das ist der Kern guter Governance in einer Welt, in der Systeme zunehmend selbstständig entscheiden."
Für den DXC Digital Future Monitor 2026 befragte das Marktforschungsinstitut Toluna im März 2026 insgesamt 300 Fach- und Führungskräfte mit strategischer Verantwortung für Digitalisierung, IT, operative Technologien oder vernetzte Lösungen in Deutschland, Österreich und der Schweiz. Die Befragung erfolgte online auf Basis von Expertenpanels und umfasst Unternehmen aller Größenklassen.
Über DXC Technology
DXC (NYSE: DXC) ist ein führender Partner für Enterprise-Technologie und Innovation. Das Unternehmen liefert Software, Services und Lösungen für globale Unternehmen und Organisationen des öffentlichen Sektors – und unterstützt sie dabei, KI zu nutzen, um in Zeiten exponentieller Veränderung schnell Ergebnisse zu erzielen. Mit tiefgreifender Expertise in Managed Infrastructure Services, Application Modernization und branchenspezifischen Softwarelösungen modernisiert, schützt und betreibt DXC einige der komplexesten Technologieumgebungen der Welt. Mehr erfahren unter dxc.com.
Pressekontakt DXC Technology
Katja Gaesing
Country Communications Manager DACH & Nordics
katja.gaesing@dxc.com
View original content:https://www.prnewswire.com/de/pressemitteilungen/dxc-studie-80-prozent-der-dach-unternehmen-wollen-ki-kontrollieren--aber-58-prozent-rechnen-mit-autonomen-systemen-302853273.html

Eine Podiumsdiskussion der Wiener FPÖ zum Titel „Der Preis des Klimakommunismus – Wer zahlt die Zeche?“ sorgt in der Stadtpolitik für erheblichen Wirbel. Die Freiheitliche Akademie Wien, das Freiheitliche Bildungsinstitut und der FPÖ-Rathausklub laden am 6. Oktober in die Volkshalle des...

Der bewaffnete Juwelenraub im Wiener Museum für angewandte Kunst (MAK) vom 27. August ist nach Einschätzung externer Fachleute nicht auf Versäumnisse der Institution zurückzuführen. Ein 34 Seiten umfassendes Gutachten des Sicherheitsconsulting-Unternehmens LifeLine's kommt zu dem Schluss,...

Die steirische FPÖ hat ihren traditionellen Frühschoppen beim Hartberger Oktoberfest erneut für eine machtbewusste politische Inszenierung genutzt. Vor rund 3.500 Besucherinnen und Besuchern im vollen Festzelt trat zuerst die Landesführung um Landeshauptmann Mario Kunasek auf, ehe...

Bei den Vereinigten Bühnen Wien (VBW) steht ein markanter Wechsel an der Spitze an: Mit 1. Dezember übernimmt die deutsch-österreichische Kulturmanagerin Andrea Pier die Geschäftsführung des städtischen Theaterkonzerns von Franz Patay. Der 65-Jährige hatte die VBW seit 2016 geleitet und war...

Vorarlbergs Landeshauptmann Markus Wallner (ÖVP) hat die innenpolitische Debatte über den Umgang mit Jugendkriminalität und die Ausgestaltung des Sozialsystems neu angeheizt. In der ORF-„Pressestunde“ brachte der Vorsitzende der Landeshauptleutekonferenz die seit Jahren umstrittene Forderung...