
Die Teuerung in der Schweiz ist im Februar stabil geblieben und verharrte bei einem Anstieg der Verbraucherpreise von 0,1 Prozent im Jahresvergleich. Damit entsprach die Inflation genau dem Wert vom Januar und lag am oberen Ende der Erwartungen von Experten, die mit einer Bandbreite zwischen minus 0,1 und plus 0,1 Prozent gerechnet hatten. Die Statistikbehörde BFS teilte die Daten am Mittwoch in Neuenburg mit.
Innerhalb der verschiedenen Güterkategorien zeigen sich deutliche Unterschiede. Die Inflation bei Inlandgütern liegt weiter klar höher und stieg im Berichtsmonat im Vergleich zum Vorjahresmonat um 0,6 Prozent an. Gleichzeitig verbilligten sich Importgüter im Jahresvergleich um 1,6 Prozent. Die Kerninflation, die frische und saisonale Produkte, Energie und Treibstoffe ausschließt, lag im Februar bei 0,4 Prozent und damit etwas niedriger als im Januar mit 0,5 Prozent.
Im Vergleich zum Vormonat stieg der Landesindex der Konsumentenpreise (CPI) im Februar um 0,6 Prozent auf 100,6 Punkte. Dieser Anstieg fiel höher aus als von Ökonomen erwartet, die eine Spanne zwischen 0,3 und 0,5 Prozent prognostiziert hatten. Laut BFS ist der monatliche Preisanstieg auf verschiedene Faktoren zurückzuführen, darunter höhere Preise für Wohnungsmieten und im Luftverkehr sowie in der Hotellerie, Parahotellerie und bei Pauschalreisen ins Ausland. Billiger wurden hingegen Beeren sowie Frucht- und Gemüsesäfte.
Erst zu Jahresbeginn hatte das BFS den Landesindex der Konsumentenpreise mit einem neu zusammengesetzten Warenkorb publiziert, um den Index an aktuelle Konsumgewohnheiten und Marktveränderungen anzupassen. Wie der EFG-Ökonom GianLuigi Mandruzzato hervorhebt, blieb die Inflation im Februar zwar niedrig, aber positiv und entsprach damit den jüngsten Prognosen der Schweizerischen Nationalbank für das erste Quartal 2026. Die Teuerung wurde erneut durch die Importpreise gedämpft, was auf den starken Schweizer Franken und die bis Februar niedrigeren Energiepreise zurückzuführen sei.

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